Von hier aus will ich zu Fuß weitergehen,
will nichts mehr nutzen das mich vorwärtsbringt
“Du brauchst etwas schnelleres, du kommst sonst zu spät!”
“Zu spät? Wohin?”
“Zu spät, Zu spät!”
Ich will barfuss weiter gehen, über
spitze Steine und die
reißenden Scherben der Nacht
“Du stirbst, Du stirbst, treibst bald verblutend im Fluss der Zeit!”
“Wohin, Wohin?”
“Zu spät!”
“Wieso?”
“Du stirbst, Du stirbst!”
Von hier aus will ich meinen Augen
nicht mehr trauen, will dir,
braunäugiges Kind mit der Feuerseele, folgen,
will deinem Geruch nachtaumeln,
der mir manchmal von den knorrenden Bäumen
entgegengeweht wird
“Du bist blind, Du bist blind! Was ist deine Meinung? WAS IST DEINE MEINUNG?”
“Ich bin blind! Es gibt nichts zu sehen für mich in dieser Theaterwelt.”
Von hier an will ich nicht mehr denken
es nutzt mir nichts, das Denken,
es ist geeicht auf die Verhältnisse der Zeit
“Du Kind! Du Kind!”
“Ich bin ein Kind. Ihr seid rational-theatralische Akteure in eurem falschen Welttheater”
Von hier an will ich nicht mehr sprechen
Es sind nur Namen, die ich spreche,
Definitionen, die die Dinge umfassen und
sie kalt machen und sichtbar
Ich will nicht betrachten, will nicht sprechen
Von hier an will ich nicht mehr weitergehen
Ich will nur stehen im
Rauschen der Zeit
und meinem Wachsen zuhören-
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